Archive for Sprache

Meine Sprachrealität

// July 28th, 2009 // 2 Comments » // Alltag, Sprache

Die hab ich letztens mal wieder bemerkt.

Generell immer dann gern, wenn sich Adams und mein Freundeskreis treffen … oder nur er meinen :-) .

Vor allem da er jedes Mal grandios unterschätzt, wie ungewohnt das ist, sich plötzlich in einer Fremdsprache zu artikulieren, auch wenn man es kann und Englisch zumindestens für den Small Talk verwenden kann. Aber plötzlich steht dann so ein echter Brite vor einem und dann mal los!

Meine Sprachrealität „boingte” letztens an etwas Anderem an:
Adam hat für seine neue WG einen Schreibtisch vom schwarzen Brett der Uni käuflich erworben, alles gut und schön, E-Mail-Verkehr mit der Verkäuferin, nur die Verkäuferin spricht überhaupt gar kein Englisch, jedenfalls keins ohne Babelfisch und das hat auch nicht wirklich funktioniert und da wurde sehr schnell kapituliert.
Für mich ist das so Alltag, ich hab mich da echt gewundert, dass einer GAR KEIN Englisch kann.
Muss man ja auch nicht, dafür ist ja unsereins (Übersetzer mein ich) ja auch da … zu Denken gab’s mir trotzdem und sowas teile ich auch gern an dieser Stelle mit euch.

Gehabt euch wohl 8-) !

Beim Abspann sitzen bleiben

// July 24th, 2009 // No Comments » // Arbeit, Kleine Freuden, Neuigkeiten, Sprache

Wenn man weiß oder hofft, dass sich die Macher noch etwas Nettes haben einfallen lassen.

Oder wenn man seinen Namen im Abspann sehen kann.
So geschehen letzten Freitag.

Ich hab mal vor Ewigkeiten für einen Dokumentarfilm Interviewausschnitte auf Spanisch erst transkribiert und dann übersetzt, so dass man das als Untertitel verwenden konnte.

Wie besagt, habe ich mir den fertigen Film letzten Freitag angesehen und bin dann beim Abspann sitzen geblieben und danach voller Stolz raus *FREU*

Für alle Neugierigen hier der Link zum Film: „Auf halbem Weg zum Himmel


Go, Übersetzer, Go!!!

// July 1st, 2009 // 1 Comment » // Alltag, Arbeit, Online, Sprache

Ich bin ja seit einiger Zeit regelmäßige Leserin des Blogs einer Dolmetscherin aus Berlin.

Heute gab es gleich drei Einträge und einer zu dem Thema Auftragsabwicklung, Preiskalkulation, Preisrechtfertigung und wie ein Kollege seit neuestem damit umgeht, wenn ein potenzieller Auftraggeber mal wieder meint, der Preis sei zu hoch:

Für den Fall, dass Sie Ihren Text einem der zahlreichen, momentan auf den Markt drängenden Billiganbieter anvertrauen und von einer italienischen Hausfrau mit deutschem Ehemann oder einem Schüler übersetzen lassen: Für das Lektorat, Korrektorat des Ergebnisses werden üblicherweise 40 - 60% des normalen Zeilenpreises berechnet. Allerdings ist in den meisten Fällen die Anfertigung einer neuen Übersetzung der bessere Weg.

Und als ich das gelesen hab, musste ich erstmal grinsen und denken, Recht hat er und einen mutigen und guten Schritt getan!

Letzte Woche hatten Adam und ich nämlich eine hitzige Debatte zum Thema Übersetzerstreit und gerechte Entlohnung für eine anspruchsvolle Arbeit und da finde ich, passt das ganz gut mit zum Thema.

Willkommen im Juli & gehabt euch wohl!

Netter Versuch, versuchen Sie es nochmal!

// June 11th, 2009 // No Comments » // Sprache

Das wäre jetzt so meine Botschaft an die Sparkasse. Adam wollte gestern bei der Sparkasse (Ecke Könneritz-/Stieglitzstraße ) etwas Geld abheben und stellte fest, OHA, man kann sich die Sprüche auf dem Bildschirm jetzt bei Bedarf auch in verschiedenen Sprachen anzeigen lassen.

Nur Schade, dass die auf Englisch ABSOLUT ÜBERHAUPT GAR KEINEN SINN machen … Da hab ich doch mal fachmännisch mein fachfrauisches Auge drüber geworfen und muss sagen, tolle Leistung Google oder Babelfisch oder welche Übersetzungsmaschine das verzapft hat.

Noch viel besser eigentlich, dass die nicht nochmal jemanden haben drüber gugg’n lassen, der sich damit auskennt … Beim nächsten Mal nehme ich die Spanische Variante unter die Lupe. Mal sehen, was dabei rauskommt.

Steht die Mauer noch?

// May 30th, 2009 // 1 Comment » // Alltag, Deutsche halt, Neuigkeiten, Reiserei, Sprache

Also wirklich … das könnte man fast meinen!

Da wollten wir das lange WE (21. - 24. Mai) dazu nutzen, zur Abwechslung mal ein bisschen in Deutschland zu reisen und uns die eine oder andere Ecke anzuguggen, aber daraus wurde mal wieder nix.

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Erzwungene Freundlichkeiten …

// May 8th, 2009 // 2 Comments » // Alltag, Deutsche halt, Sprache, kulturelle Kuriositaten

… oder so kommt es einem zumindestens vor, wenn man als Kunde in Deutschland unterwegs ist. Vergleiche mit anderen Ländern lass ich jetzt mal, schließlich ist man ja hier und nicht dort.

Aber wenn man versucht nett lächelnd als Kunde gegenüber zu treten, kriegt man erstaunlich selten auch nur ein Zucken in den Mundwinkeln zurück. Und wenn man dann mal doch ein sonniges Gemüt als Gegenüber hat, fühlt sich deutscher Small Talk krampfig an. Kannste sagen, was’de willst, Schwafeln Reden ohne was gesagt zu haben, das haben Briten und Neuseeländer und auch Australier einfach mal drauf :P (kann ich aus eigener Erfahrung mal ganz frech behaupten).

Und da hat er sich doch eingeschlichen, der Ländervergleich. ‘Tschuldigung. Mein Fehler.

Heißt das jetzt aber, Deutsche kriegen keine natürliche Nettigkeit bzw. nette Natürlichkeit hin? Nee, oder? Ich lächele auf jeden Fall weiter und gugg mal, was zurück kommt.

So, alle weitermachen und mitlächeln bitte! Schließlich scheint jetzt gerade in diesem selben Augenblick die Sonne und das WE steht vor der Tür.

Gehabt euch wohl!