Archive for Niederlande

Kurze Klärung

// September 18th, 2009 // 3 Comments » // Alltag, Amsterdam, Kleine Freuden, Niederlande

Ich werfe ja mittlerweile hoch, gekonnt und weitreichend mit Städtenamen um mich und wollte nur mal kurz erklärt haben wie die sich zu potenziellen deutschen Pendants verhalten:

Klar: Amsterdam = Leipzig

Dann hätten wir da noch Amstelveen = gut mit M’berg zu vergleichen.

Beide liegen im Süden der jeweiligen größeren Stadte und Amstelveen kommt auch schick als A’veen abgekürzt daher - ganz so wie das schöne M’berg :P

Und dann noch schließlich Ouderkerk aan de Amstel. Das könnte man eventütel mit Gaschwitz vergleichen.

Alle drei Vergleiche passen auch nicht ganz unschlecht bezüglich der Entfernungen.

Arbeiten und leben tue ich in Ouderkerk.

Das letzte Oktober-WE ziehe ich dann in meine neue Unterkunft in Nord-A’veen und Süd-A’dam - genau dazwischen.

Wir sind jung, in Amsterdam und mir blutet der linke Fuß

// September 17th, 2009 // 3 Comments » // Alltag, Amsterdam, Kleine Freuden, Niederlande

Ist jetzt zwar schon zwei Wochenenden her, aber scheen war’s trotzdem und ich saß mal endlich wieder auf einem Drahtesel - geliehen zwar, aber fast jede Stadt ist automatisch scheener, wenn man aufm Rad sitzt.

Zumal meine relativ neuen Schuhe, dich ich „daheim” zwar schon eingetragen hatte, oder das zumindestens glaubte, anfingen, wie die Hölle zu schmerzen - oder vielmehr die Füße darin - und beim Radeln merkt man blutende Füss nicht so :-)

Wohnungssuche, die nächste

// September 5th, 2009 // 5 Comments » // Alltag, Amsterdam, Niederlande

Nun gut, neben Anzeigen lesen und Wohnungen abklappern hab ich auch mal eine Anzeige ins Netz gestellt und auf die meldete sich Laura.

Zimmer, im Stadtteil Diemen, 550 warm. Na gut Knut, ziehe ich nach Arbeit los, mit ausgedruckter Google Map und Bushaltestelleninfo und überhaupt - ich verfahr mich nicht so gern.

Ich fahre los mit Bus 300 aus Ouderkerk. Dann will ich in zwei potenzielle Busse am Busterminal.

Einer von denen is vor ein paar Minuten weg und fährt auch nur einmal pro Stunde. Auch prima.

Der andere lässt wenigstens nur 10 Minuten auf sich warten. Da gugg ich klugerweise mal auf den Busfahrplan - oha, meine Haltestelle ist schon ein ganzes Stückchen weg.

Ich fahr mal los, geht auch ganz zügig, weil an nicht allzuvielen Haltestellen gehalten werden muss. Über die Autobahn geht es auch ein Stückchen. Oha, oha!

Haltestellen werden angezeigt und angesagt. Sehr löblich.

Nach einer Weile kommt es mir komisch vor, dass ich noch nicht angekommen bin, ich gugg mal auf den Plan, der über mir hängt, den ich bis dato aber auch nicht gesehen hatte und siehe da, vor fünf Haltestellen hätte ich ankommen sollen.

Und ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern, meinen Stop gelesen zu haben, denn ich habe immer mit Argusaugen auf die Anzeige gestarrt.

Unschön sowas.

Ich vor zum Fahrer und meine so: “Ssach ma, kann es sein, dass du an der Haltestelle vorbei bist?”

“Ja, ja, die liegt schon hinter uns.”

“Aber die wurde gar nicht angezeigt!”

“Aber angesagt.”

Danke auch. Das Lautsprechergenuschele ist ja auch prima zu verstehen!

Egal. Raus aus dem Bus. In den nächsten rein, der die gleiche Strecke zurückfährt. Guter Plan. Der letzte dieser Gattung ist vor fünf Minuten en abgefahren und ich war schon über eine Stunde oder so unterwegs. Panik. P-A-N-I-K!!!

So schnell, wie Zimmer hier vermietet werden, kann eine Minute schon SEHR WICHTIG SEIN!!!

Gut, wieder zurück auf die andere Seite, in den Bus zum Hauptbahnhof - ich mal wieder eine andere Ecke von A’dam gesehen. Auch gut.

So, ich hab dann nun 1 ½ Stunden war ich am Hauptbahnhof. Da hätt ich auch nicht langsamer hinlaufen können.

Nun gut, in Tram 9 und den gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanzen Weg zurück, bis zur Laura, das ging dann schnell, oder eben fast, denn als ich aus der Tram falle und über die Brücke will, gehen da die Schranken runter und die Brücke wird hochgezogen - Bootsverkehr!

Dann, endlich, gefunden, die Laura und das Zimmer.

Ich komm rein, seh das Zimmer und weiß ich schon, nee du lass mal, ist im Dachgeschoss und man muss durch die ganze Wohnung - fast wieder wie bei den Eltern leben. Aber mit gehörig Kostgeld oben drauf.

Ja ja, ne, die Küche und Wohnzimmer ist Gemeinschaftsraum … zwei Kinder gibbet auch noch, an deren Kinderzimmer muss man auch immer vorbei.

Danke, nein Danke dann von mir am nächsten Tag per Mail.

Und nun die ganze Tortur zurück, mit der Tram 9 zum Hauptbahnhof, dann mit der Tram 5 bis in den Süden, dann noch in den Bus 300 und nach guten drei Stunden war ich auch schon wieder zurück!

Erfolg & tolle Wurst.

Das Internet hat mich angelogen!!!

// August 29th, 2009 // 2 Comments » // Alltag, Amsterdam, Niederlande, Reiserei

Der Google, der weiß doch sonst eigentlich immer alles.

Ich hatte nach der Arbeit eine WG-Besichtigung geplant  und der Google meinte, ja Annett, du kannst Buslinie 300 gern nehmen, die einzige Buslinie, die in Ouderkerk aan de Amstel hält. Mach das mal. 45 Minuten später hätte ich vor 25 Minuten eigentlich schon da sein sollen. Verdammte Axt.

Da fällt mir bei der Gelegenheit auch eigentlich ein, dass mein 2,60EUR Ticket mich ja nur nach Amstelveen trägt … als bis vor 25 Minuten galt. Dann steig mal aus und fahr mal wieder zurück. Rückticket 5,60EUR. Oha. Dann doch ein bisschen übers Ziel hinausgeschossen … kann ja mal passieren und ich hab mal was von der Amsterdamer Umgebung gesehen und treff mich heute am Flughafen mit einer potenziellen WG-Kandidaten, aber die WG würden wir dann selber eröffnen und nach der Irrfahrt gestern, weiss ich jetzt ganz genau, wo ich hin und raus muss :) .

Erster richtiger Tag in Ouderkerk aan de Amstel

// August 26th, 2009 // 2 Comments » // Alltag, Amsterdam, Arbeit, Niederlande

Und wo ist das? Im Süden von Amsterdam - kann man sich so in etwa vorstellen wie LE und M’berg.

Morgen geht es dann aber richtig richtig mit Arbeiten los - heute durfte ich mich beim Bürgeramt registrieren, die, wie man dem englischen Beitrag entnehmen kann, einen Nachweis über mein ledig sein haben wollen. Unschuldig bis die Schuld bewiesen ist. Anscheinend läuft das hier unter Verheiratet bist das Gegenteil bewiesen wurde. Oha.

Ansonsten gibt es so die üblichen Verdächtigen: Wohnung finden oder WG?

Was kostet das Leben und och du meine Güte, hier gibbet sausage rolls? Das hab ich ja seit NZ nicht mehr gesehen und auch noch nie davor … Waschsalon … Ich brauch einen Waschsalon und wo geht’s hier zur Post?

I painted. I packed. I panicked.

// August 26th, 2009 // 1 Comment » // Alltag, Amsterdam, Neuigkeiten, Niederlande

Well, mildly panicked but I panicked a bit: so much to do, so little time before I headed off to Amsterdam (FYI: from now on either AMS or A’dam) yesterday, 25th of August 2009 @9.42am on the dot (well, seeing it was Deutsche Bahn, of course we had already minor delays) from track 15.

But the title hints off how I spent the day before changing countries.

By now I have a bank account, kicked off the registration progress and still try to figure out HOW to PROVE that I am NOT married. I kid you not. When I was at the registration office at the city hall that’s exactly what they want to have.

You gotta love that!

Prove you are NOT m-a-r-r-i-e-d. Maybe I should drag the English man over here to them and when they ask the questions he laughs his behind off which should indicate quite a clear answer.

Anyhow, the easy the bank stuff was, the trickier finding a flat turns out to be. Or not. Everyone tells you this is a little overcrowded place so go and figure.