Archive for Niederlande

Wichtiger Hinweis zur Einreise in die Niederlande

// December 12th, 2009 // 1 Comment » // Alltag, Amsterdam, Neuigkeiten, Niederlande, Reiserei

Bei der Einreise ist unbedingt Schwarzbrot mit sich zu führen, sonst kann beim Überqueren der Landeskreise die Einfuhr untersagt werden.

Präferiert werden Kürbiskern und Walnussbrot. Im Zweifelsfall kann auch jedwedes andere deutsche Brot akzeptiert werden. Pumpernickel zählt jedoch nicht dazu, da dieses auch hier erworben werden kann. Einreise in die Niederlande und erfolgreiches Ankommen in Amstelveen/Amsterdam bei Nichterfüllung dieser Bedingung kann eine sofortige Verbannung von meiner Gästematratze bedeuten.

Bei weiteren Anfragen bezüglich Einreisebestimmungen und Aufenthaltsgenehmigungen auf meiner Gästematratze kann ich auch privat kontaktiert werden

Es wird Winter und die Flugzeuge fliegen tiefer.

// November 24th, 2009 // No Comments » // Alltag, Amsterdam, Neuigkeiten, Niederlande

Tun sie tatsächlich hier und da ich mittlerweile in direkter Einflugschneise von Schiphol wohne, kriege ich das mit.

Also, der Winter scheint im Anmarsch zu sein, denn die Flugzeuge fliegen hier tiefer ;-) .

Und wenn ich schon dererlei Neuigkeiten verbreite, heute in einem Monat ist Weihnachten.

Spaß beim Busfahren

// October 19th, 2009 // No Comments » // Alltag, Amsterdam, Arbeit, Niederlande

Ich bin ja vergangenen Montag von Firmenwohnung 1 nach Firmenwohnung 2 gezogen - wenn auch nur für 2 Wochen, aber eine Trennung zwischen dem Ort, an dem man arbeitet und dem, wo man lebt, ist sehr nett … hatte auch gar nicht mitbekommen, wie kalt das mittlerweile geworden ist, so bei 10 m überdachten Weg zur Arbeit ist das manchmal schwer mitzukriegen ;-) .

Wie dem auch sei - ich hatte ja mal den legendären Bus 300 erwähnt, der genau eine Haltestelle in Ouderkerk hat. Dann gibt es noch Bus 175 und Bus 146 (obwohl ich den noch nie zu Gesicht bekommen hab - muss wohl zur Täuschung, Verwirrung und falschen Hoffnung am Haltestellenbusplan stehen). Bus 175 fährte gefühlte und geschätzte drei Mal am Tag, wenn man den aber mal erwischt, hält er dann netterweise 2 Minuten von der Arbeit … hach, geschmeider Arbeitsweg ist das.

Nun gut, ich komme jetzt mal langsam zum Punkt: Letztens hatte ich morgens diese Glück, also rein in 175 und ich freue mich auch schon ordentlich auf meine geschmeidigen Arbeitsweg. Aber nix da!

Meine Haltestelle wurde vom Fahrer mal glatt übersehen, bei der nächsten Haltestelle wurde nicht mal mehr die Tür aufgemacht, weil das superneue Swipe-Karten-Scheißding nicht mehr funktionierte und der Fahrer nun versuchte, mit allerhand PINs das Ding zum funktionieren zu bringen, während er dabei ganz multitasking die 5. Runde im gleichen Kreisverkehr drehte - ich muss ja auch nich auf Arbeit oder so :P

Nun weiß ich auch, wo sich noch eine Haltestelle in Ouderkerk versteckt - und mir der tüchtige Busfahrer auch gleich einen langen Morgenspaziergang zur Arbeit verschaffte.

So, und nun nehm ich lieber Nummer 300 - da kann ich sicher gehen, dass zwischendurch auch die Türen zum Rauslassen aufgemacht werden ;-) .

Nachtrag heute: Übrigens sind 175-Busfahrer die, die am meisten wegen irgendwelchem Kleinscheiß rumnölen … meistens an mich gerichtet, weil ich nicht punktgenau da stand, wo die es gern hätten oder nicht auf telepatischem Weg in Erfahrung bringe, dass bei zwei Bussen an einer Haltestelle anhalten mitten im Verkehr als Einsteigsmöglichkeit gilt. Mein Fehler.

Neuer Job – neue Stadt – neues Umfeld …

// September 28th, 2009 // 6 Comments » // Alltag, Amsterdam, Deutsche halt, Niederlande, kulturelle Kuriositaten

… und plötzlich muss man sich selber bespaßen.

So geschehen beispielsweise letzten Mittwoch - in die Schwimmhalle gehen.

Ich wollte mich mal sportif betätigen, also da hin und ich war kurz nach halb 7 da, das Schwimmerbecken macht Mittwochs erst 20 Uhr auf. Ich könnte mich bis dahin im Recreatifbereich selber bespaßen. Probieren wir das mal. Ganz so pralle ist das mit einem selber im Recreatifbereich nun auch wieder nicht. Nach 45 Minuten Selbstbespaßung bin ich dann wieder abgedampft.

Samstag war dann beispielsweise Food Night im Osten Amsterdams. Das ganz große Fressen praktisch. Wenn im Netz steht, aber 18 Uhr, bin ich natürlich 18 Uhr da und gugg dann allen erstmal beim Aufbauen zu.

Dieser genetisch bedingte Pünktlichkeitswahn.

Wenn im Internet aber steht, das Schwimmerbecken macht erst 20 Uhr auf, dann führt auch kein Weg vorher rein :-(

Tsk tsk tsk, diese Unstimmingkeiten aber auch immer. Hunger hab ich ab den angekündigten 18 Uhr, aber nix da, zum Schwimmen komm ich trotzdem nicht eher.

Mein eigentlich Punkt aber:

Selbstbespaßung ist noch sehr gewöhnungsbedürftig. Zumindestens für mich. Vor allem dann, wenn noch vor kurzem Freunde in greifbarer Anrufnähe waren, theoretisch auch das Schwesterherz, wenn man sich nicht um zwei Tage verpasst hätte und natürlich auch in Form als Pärchenkombo.

Sonntagsspaziergang – mit meiner Dreckwäsche

// September 20th, 2009 // No Comments » // Alltag, Amsterdam, Kleine Freuden, Niederlande

Wieder mal was aus der Rubrik „Öfters mal was Neues!” - wenn auch ungewollt.

Dieses Mal: Waschsalon finden. Ist mal gar nicht so einfach, denn wenn ich nach Wasserette oder Wassalon googele, kommen da gut und gern auch Autowaschanlagen bei den Treffern mit raus.

Oder auch sehr schön, Treffer à la hier kann ich meine Wäsche in die Reinigung geben. Bekomm ich dann alle meine T-Shirts separat mit Bügel und eingepackt zurück? Könnte teuer werden.

Da hatte ich mir mühselig ein paar Waschsalons zurecht gegoogelt, ohne zwei Stunden quer durch A’dam zu gurken, aber alle hatten zu :-( .

Nicht schön zuwas. Also bin ich wieder zurück, nachdem ich mit meiner Dreckwäsche eine Weile durch A’dam gegurkt bin und hab sie hier wieder abgestellt.

Morgen nochmal - hoffentlich machen dann nicht alle schon 17Uhr zu, wie der eine Waschsalon, der als einziger seine Öffnungszeiten an die Tür geheftet hatte. Ist ja auch  nicht wichtig zu wissen :P .

Also wirklich.

// September 19th, 2009 // 4 Comments » // Alltag, Amsterdam, Arbeit, Niederlande

Ich weiß gar nicht, was vorgestern und gestern los war, aber es schien aus Prinzip keiner meinen Namen richtig schreiben zu können oder wollen. Folgende Varianten hatte ich schon:

AnnettE

AnneT

Anne

Mal sehen, was da noch so kommt … vor allem der AnnettE-Kandidat peilte gleich gar nix. Ich hab drei sich steigernde Hinweise im E-Mail-Verkehr einfliessen lassen und zwar beim E-Mail-Ende, wenn üblicherweise der Name geschrieben wird:

(1)   ANNETT

(2)   Annett no „e” at the end

(3)   Btw, Annett - still without the “e” at the end

Und dann hatte er es auch endlich mitgeschnitten. Tsk Tsk Tsk. Nennt mich kleinlich, aber einen Namen darf man ruhig mal richtig schreiben, zumal er weder super außergewöhnlich ist, noch ein Problem für die englische Tastatur darstellt. Also wirklich.