Archive for kulturelle Kuriositaten

Spaß am Klugscheißen

// June 5th, 2009 // No Comments » // kulturelle Kuriositaten

Vor allem, wenn man den gemeinsam haben kann.

Ich hatte mich am Mittwoch mit Sara, meiner Spanierin aus Spanien beim Spanier getroffen (Sorry, das konnte ich mir einfach nicht verkneifen 8-) ) und wir wollten mal ausprobieren, wie Tapas in Deutschland so schmecken.

Mal ungeachtet der Tatsache, dass Tapas eigentlich umsonst mit dem Getränk daher kommen und man dafür nicht extra zahlt (Raciones oder Pinchos sind das übrigens, die man käuflich zum Verzehr erwerben kann).

Also einmal zum Geschmackstest treffen und zwar im Pata Negra auf der Karli (für alle Nicht-Leipziger: Karl-Liebknecht-Straße in der Südvorstadt).

Bevor wir schmausen konnten, ein Blick in die Speisekarte und mal flottig nebenher ‘ne Menge Rechtschreib- und auch Inhaltsfehler gefunden. Manchmal kann man einfach nicht anders. Hätten ’se mal jemanden ran gelassen, der sich damit auskennt.

Egal, einmal Patas Bravas und einmal Patas con Alioli bestellt.

Nett gemeint, aber alles ganz weit weg vom Spanischen Original. Schade eigentlich.

Schön war es trotzdem auf der Karli in der Sonne zu sitzen.

Erzwungene Freundlichkeiten …

// May 8th, 2009 // 2 Comments » // Alltag, Deutsche halt, Sprache, kulturelle Kuriositaten

… oder so kommt es einem zumindestens vor, wenn man als Kunde in Deutschland unterwegs ist. Vergleiche mit anderen Ländern lass ich jetzt mal, schließlich ist man ja hier und nicht dort.

Aber wenn man versucht nett lächelnd als Kunde gegenüber zu treten, kriegt man erstaunlich selten auch nur ein Zucken in den Mundwinkeln zurück. Und wenn man dann mal doch ein sonniges Gemüt als Gegenüber hat, fühlt sich deutscher Small Talk krampfig an. Kannste sagen, was’de willst, Schwafeln Reden ohne was gesagt zu haben, das haben Briten und Neuseeländer und auch Australier einfach mal drauf :P (kann ich aus eigener Erfahrung mal ganz frech behaupten).

Und da hat er sich doch eingeschlichen, der Ländervergleich. ‘Tschuldigung. Mein Fehler.

Heißt das jetzt aber, Deutsche kriegen keine natürliche Nettigkeit bzw. nette Natürlichkeit hin? Nee, oder? Ich lächele auf jeden Fall weiter und gugg mal, was zurück kommt.

So, alle weitermachen und mitlächeln bitte! Schließlich scheint jetzt gerade in diesem selben Augenblick die Sonne und das WE steht vor der Tür.

Gehabt euch wohl!

Geduld ist eine Tugend

// April 17th, 2009 // 3 Comments » // Japan, Reiserei, Sprache, kulturelle Kuriositaten

Oder: Wer sucht, der findet. Manchmal vielleicht.

(more…)

Poetry of Couchsurfing

// April 10th, 2009 // 3 Comments » // Japan, Reiserei, Sprache, kulturelle Kuriositaten

The basic concept of couchsurfing is to crash on other people’s couches or to let people crash on yours - for free. The nice idea behind this is to get to know and meet locals. Great idea - seeing as we had the most memorable memories when meeting interesting people, I created an account and had to realize that the plan didn’t work too well for Japan :-( .

As the Japanese are quite insular, some local knowledge and insight would have been great …

Anyhow, as we are heading to Osaka and Kyoto next, I had a look at couchsurfing and one of the profiles had an almost poetic touch to it:

His couch information:

 

I cannot speak English well.

guesthouse is in a place a little away from my house.
It is an old house in Japan.
Please sleep with the futon of Japan.

There are bride and three children.
The cigarette is not smoked.
There is a bus stop ahead of the guesthouse.
There is bedding of Japan (futon) for six.

His Philosophy:

 

Do not trouble the person.

 

Just brilliant 8-) .

 

No luck couchsurfingwise in Kyoto either …

Kurzes Rauchzeichen …

// April 7th, 2009 // 1 Comment » // Japan, Reiserei, kulturelle Kuriositaten

… aus Tokio.

Alles verlief recht reibungslos, 12 Stunden Flug auch gut überstanden und ein paar Bilder lade ich auch gerade hoch.

Einzig der Stadtaufbau ist zum Verrücktwerden: Die Stadt ist nicht nach Strassen mit Namen eingeteilt, sondern höchst willkürlich nach Block, Stadteil, Etage und weiß der Geier, was sonst noch. Das Schöne? Nicht mal Japaner finden sich damit zu Recht … auch interessant … und unsereins? Der sucht schon mal eine Stunde nach dem Hotel, welches theoretisch nur ein oder zwei Minuten von Exit C8 der U-Bahn entfernt sein soll.

Später mehr, Annett den ganzen Tag gelaufen, Annett müde, Annett Bett.