Archive for Arbeit

3 Mal studierte Mittellosigkeit auf der Rückbank.

// December 31st, 2009 // 2 Comments » // Alltag, Arbeit

So oder so ähnlich war es am Dienstag, als ich mit der Mitfahrgelegenheit Richtung Berlin aufbrach.

Im Mini-Van saßen unter anderem Judith, studierte Sängerin, Anna, angehende Übersetzerin, Annett, studierte Übersetzerin und momentan als PM tätig. Anna und ich erzählen so einen Schwung aus unserem Alltag, Judith aus ihrem. Vieles ähnelt sich: starke Tendenz zur Freiberuflichkeit, sehr viel Unsicherheit, kein Ansehen, ständiges Erklären, was man so macht und wieso man das eigentlich studieren muss oder kann und eher bescheidene Bezahlung. Am Ende meint Judith nur so, „interessant zu wissen, was man noch hätte studieren können, um dann damit auch kein Geld verdienen zu können.”

Spaß beim Busfahren

// October 19th, 2009 // No Comments » // Alltag, Amsterdam, Arbeit, Niederlande

Ich bin ja vergangenen Montag von Firmenwohnung 1 nach Firmenwohnung 2 gezogen - wenn auch nur für 2 Wochen, aber eine Trennung zwischen dem Ort, an dem man arbeitet und dem, wo man lebt, ist sehr nett … hatte auch gar nicht mitbekommen, wie kalt das mittlerweile geworden ist, so bei 10 m überdachten Weg zur Arbeit ist das manchmal schwer mitzukriegen ;-) .

Wie dem auch sei - ich hatte ja mal den legendären Bus 300 erwähnt, der genau eine Haltestelle in Ouderkerk hat. Dann gibt es noch Bus 175 und Bus 146 (obwohl ich den noch nie zu Gesicht bekommen hab - muss wohl zur Täuschung, Verwirrung und falschen Hoffnung am Haltestellenbusplan stehen). Bus 175 fährte gefühlte und geschätzte drei Mal am Tag, wenn man den aber mal erwischt, hält er dann netterweise 2 Minuten von der Arbeit … hach, geschmeider Arbeitsweg ist das.

Nun gut, ich komme jetzt mal langsam zum Punkt: Letztens hatte ich morgens diese Glück, also rein in 175 und ich freue mich auch schon ordentlich auf meine geschmeidigen Arbeitsweg. Aber nix da!

Meine Haltestelle wurde vom Fahrer mal glatt übersehen, bei der nächsten Haltestelle wurde nicht mal mehr die Tür aufgemacht, weil das superneue Swipe-Karten-Scheißding nicht mehr funktionierte und der Fahrer nun versuchte, mit allerhand PINs das Ding zum funktionieren zu bringen, während er dabei ganz multitasking die 5. Runde im gleichen Kreisverkehr drehte - ich muss ja auch nich auf Arbeit oder so :P

Nun weiß ich auch, wo sich noch eine Haltestelle in Ouderkerk versteckt - und mir der tüchtige Busfahrer auch gleich einen langen Morgenspaziergang zur Arbeit verschaffte.

So, und nun nehm ich lieber Nummer 300 - da kann ich sicher gehen, dass zwischendurch auch die Türen zum Rauslassen aufgemacht werden ;-) .

Nachtrag heute: Übrigens sind 175-Busfahrer die, die am meisten wegen irgendwelchem Kleinscheiß rumnölen … meistens an mich gerichtet, weil ich nicht punktgenau da stand, wo die es gern hätten oder nicht auf telepatischem Weg in Erfahrung bringe, dass bei zwei Bussen an einer Haltestelle anhalten mitten im Verkehr als Einsteigsmöglichkeit gilt. Mein Fehler.

Also wirklich.

// September 19th, 2009 // 4 Comments » // Alltag, Amsterdam, Arbeit, Niederlande

Ich weiß gar nicht, was vorgestern und gestern los war, aber es schien aus Prinzip keiner meinen Namen richtig schreiben zu können oder wollen. Folgende Varianten hatte ich schon:

AnnettE

AnneT

Anne

Mal sehen, was da noch so kommt … vor allem der AnnettE-Kandidat peilte gleich gar nix. Ich hab drei sich steigernde Hinweise im E-Mail-Verkehr einfliessen lassen und zwar beim E-Mail-Ende, wenn üblicherweise der Name geschrieben wird:

(1)   ANNETT

(2)   Annett no „e” at the end

(3)   Btw, Annett - still without the “e” at the end

Und dann hatte er es auch endlich mitgeschnitten. Tsk Tsk Tsk. Nennt mich kleinlich, aber einen Namen darf man ruhig mal richtig schreiben, zumal er weder super außergewöhnlich ist, noch ein Problem für die englische Tastatur darstellt. Also wirklich.

Erster richtiger Tag in Ouderkerk aan de Amstel

// August 26th, 2009 // 2 Comments » // Alltag, Amsterdam, Arbeit, Niederlande

Und wo ist das? Im Süden von Amsterdam - kann man sich so in etwa vorstellen wie LE und M’berg.

Morgen geht es dann aber richtig richtig mit Arbeiten los - heute durfte ich mich beim Bürgeramt registrieren, die, wie man dem englischen Beitrag entnehmen kann, einen Nachweis über mein ledig sein haben wollen. Unschuldig bis die Schuld bewiesen ist. Anscheinend läuft das hier unter Verheiratet bist das Gegenteil bewiesen wurde. Oha.

Ansonsten gibt es so die üblichen Verdächtigen: Wohnung finden oder WG?

Was kostet das Leben und och du meine Güte, hier gibbet sausage rolls? Das hab ich ja seit NZ nicht mehr gesehen und auch noch nie davor … Waschsalon … Ich brauch einen Waschsalon und wo geht’s hier zur Post?

Auf und davon – die nächste.

// August 18th, 2009 // 5 Comments » // Arbeit, Neuigkeiten

Da sich mein neuer Arbeitsvertrag gerade unterschrieben in der Post Richtung zukünftigem Arbeitgeber befindet, ist jetzt ein guter Zeitpunkt zu verkünden, dass ich nächsten Dienstag nach Amsterdam ziehe, um nächsten Donnerstag meine neue Stelle als Junior Project Manager anzutreten. Jawoll!

Mich dünkt, da wird der Blog auch wieder voll und dieses Mal zum Aufeinanderprallen Deutsch-Niederländischer-Kulturen. Olé!

Details und Eindrücke erfolgen wie immer auf diesem Kanal :-) .

Ich werde mal weiter die Wohnung ausräumen, versuchen, noch ganz viele Kaffee- und Umtrunkstrefferli zu veranstalten mit viel Tschüssi sagen und umarmen, bevor ich dann Dienstag in den Zug steige … da fällt mir noch ein, den muss ich mir ja noch buchen, das mach ich am besten gleich.

Gehabt euch wohl 8-) !