Archive for Alltag

Wichtiger Hinweis zur Einreise in die Niederlande

// December 12th, 2009 // 1 Comment » // Alltag, Amsterdam, Neuigkeiten, Niederlande, Reiserei

Bei der Einreise ist unbedingt Schwarzbrot mit sich zu führen, sonst kann beim Überqueren der Landeskreise die Einfuhr untersagt werden.

Präferiert werden Kürbiskern und Walnussbrot. Im Zweifelsfall kann auch jedwedes andere deutsche Brot akzeptiert werden. Pumpernickel zählt jedoch nicht dazu, da dieses auch hier erworben werden kann. Einreise in die Niederlande und erfolgreiches Ankommen in Amstelveen/Amsterdam bei Nichterfüllung dieser Bedingung kann eine sofortige Verbannung von meiner Gästematratze bedeuten.

Bei weiteren Anfragen bezüglich Einreisebestimmungen und Aufenthaltsgenehmigungen auf meiner Gästematratze kann ich auch privat kontaktiert werden

Lufthansa. Lufthansa? Lufthansa!

// November 26th, 2009 // 3 Comments » // Alltag, Amsterdam, Reiserei

Da dieses WE wieder mal mein monatlicher Trip nach Leepzsch ansteht, wird es mal Zeit kurz einen Schwank vom letzten Flug zu erzählen.

Nachdem sich der Trip Amsterdam - Berlin zwar als kostengünstiger, jedoch im Endeffekt auch als zeitaufwendiger herausstellte, war eine neue Strategie angesagt.

AMS > LEJ. Nicht ganz einfach, da bezahlbare Flüge zu finden, da sich Halle-Leipzig eher zum Frachtflughafen gemausert hat. Nun gut. Nach intensivster Googelei und Recherchie dank www.expedia.de fündig geworden! Yehaaa! Zwar geht das nicht ohne Zwischenstopp in München oder wahlweise Frankfurt, aber die sind allemal kürzer als ein Trip vom großen B nach LE.

Wie erwähnt, letztes Mal geflogen und zwar fliegt man da mit Lufthansa.

Das ein oder andere Mal schon mit Lufthansa geflogen, ist jetzt nicht so pralle; definitiv nicht mein Favorit.

Mein Flug nach LE - die blanke Katastrophe:

Flug hatte Verspätung. Das Personal hat eine Menge Verspätung, uns das auch wissen zu lassen. Ist ja nicht wichtig. Aus 45 Minuten Umsteigzeit in Frankfurt waren daher plötzlich 25 geworden. Wegen Verspätung konnte man auch nicht am geplanten Gate landen, sondern ganz weit draußen mitten im Feld. Schöne Wurst. Aus 25 Minuten wurden 10, da man ganz gemächlich zum Gate fuhr. Und Annett mit Gepäck einmal quer durch diesen Flughafen gehetzt. Boah ey. Und dann? Richtisch: Wieder in einen Bus und ein Mal bitte raus aufs Feld.

Yeha. Keuchend saß ich dann die 45 Minuten im Flieger bevor ich gegen 2250 In LEJ eintraf, und der einzige Zug vom Flughafen nach Le HBF zwischen 23 und 0 Uhr auch Verspätung hatte. Jippieha! Nun gut, ein sehr bärtiger Mensch hat mich dann am Hbf abgeholt *freu*, rinn in die Tram, die wegen Bauarbeiten mal ganz superspontan am Rossplatz 10 Minuten Pause einlegte.

Fein gemacht.

Mein Flug LEJ nach AMS - so geschmeidig und entspannt, das muss auch mal erwähnt werden.

Nur ein kleiner „Wermutstropfen:” ich nehm immer meine Reiserucksack, wenn ich nach LE jette; der is meist nicht mal zur Hälfte voll und daher nehme ich den als Handgepäck; einfacher & schneller das Ganze.

Das war bisher NIE ein Problem, in AMS nicht, in Berlin nicht, aber in Leipzig … da fragte mich man ganz uncharmant, ob ich den nicht als Sperrgepäck aufgeben wollen würde. Nö. Mach das immer so. Und ich nehm auch nicht mehr Platz weg, als Business Hecht mit Trolli, Laptop und Umhängetasche. Und dann noch das Affentheater wegen Flüssigkeiten und so. Meine gut erprobte Tesco-Plastetüte vom letzten Aufenthalt in Cambridge, da passt alles rein und wie gesagt, war auch nie ein Problem, außer in Leipzig. Da war denen die Tüte zu groß! Na klar und für 0.50EUR kann ich da auch ganz nett eine im Kiosk erstehen. Na ich hab mir den Tüten-Flüssigkeitsscheiß nicht einfallen lassen, ich bezahl dafür bestimmt nicht! Nach diesen Unannehmlichkeiten wurde es dann aber besser.

Flug nach Frankfurt war voll, verlief aber reibungslos.

Der Flug nach Amsterdam - das Flugzeug war praktisch leer … und das ist sehr angenehm. Wirtschaftlich für Lufthansa nicht so gut, aber so für mich, finde ich das schon toll 8-) - Platz! Unmengen Platz.

Und dann auch noch die Flugbegleiter: Würden Sie mir bitte helfen, den Sekt leer zu trinken?

Okay, na gut, wenn es sein muss ;-)

Superpünktlich gelandet: „It’s 20 past 9 … hum … and we are too early.”.

Na mal sehen, was mich dieses WE erwartet. Sollten solche Plastiktüten bei Schiphol rumliegen, nehm ich einen Stapel für die guten Leutz vom Leipziger Flughafen mit :-) .

Es wird Winter und die Flugzeuge fliegen tiefer.

// November 24th, 2009 // No Comments » // Alltag, Amsterdam, Neuigkeiten, Niederlande

Tun sie tatsächlich hier und da ich mittlerweile in direkter Einflugschneise von Schiphol wohne, kriege ich das mit.

Also, der Winter scheint im Anmarsch zu sein, denn die Flugzeuge fliegen hier tiefer ;-) .

Und wenn ich schon dererlei Neuigkeiten verbreite, heute in einem Monat ist Weihnachten.

Spaß beim Busfahren

// October 19th, 2009 // No Comments » // Alltag, Amsterdam, Arbeit, Niederlande

Ich bin ja vergangenen Montag von Firmenwohnung 1 nach Firmenwohnung 2 gezogen - wenn auch nur für 2 Wochen, aber eine Trennung zwischen dem Ort, an dem man arbeitet und dem, wo man lebt, ist sehr nett … hatte auch gar nicht mitbekommen, wie kalt das mittlerweile geworden ist, so bei 10 m überdachten Weg zur Arbeit ist das manchmal schwer mitzukriegen ;-) .

Wie dem auch sei - ich hatte ja mal den legendären Bus 300 erwähnt, der genau eine Haltestelle in Ouderkerk hat. Dann gibt es noch Bus 175 und Bus 146 (obwohl ich den noch nie zu Gesicht bekommen hab - muss wohl zur Täuschung, Verwirrung und falschen Hoffnung am Haltestellenbusplan stehen). Bus 175 fährte gefühlte und geschätzte drei Mal am Tag, wenn man den aber mal erwischt, hält er dann netterweise 2 Minuten von der Arbeit … hach, geschmeider Arbeitsweg ist das.

Nun gut, ich komme jetzt mal langsam zum Punkt: Letztens hatte ich morgens diese Glück, also rein in 175 und ich freue mich auch schon ordentlich auf meine geschmeidigen Arbeitsweg. Aber nix da!

Meine Haltestelle wurde vom Fahrer mal glatt übersehen, bei der nächsten Haltestelle wurde nicht mal mehr die Tür aufgemacht, weil das superneue Swipe-Karten-Scheißding nicht mehr funktionierte und der Fahrer nun versuchte, mit allerhand PINs das Ding zum funktionieren zu bringen, während er dabei ganz multitasking die 5. Runde im gleichen Kreisverkehr drehte - ich muss ja auch nich auf Arbeit oder so :P

Nun weiß ich auch, wo sich noch eine Haltestelle in Ouderkerk versteckt - und mir der tüchtige Busfahrer auch gleich einen langen Morgenspaziergang zur Arbeit verschaffte.

So, und nun nehm ich lieber Nummer 300 - da kann ich sicher gehen, dass zwischendurch auch die Türen zum Rauslassen aufgemacht werden ;-) .

Nachtrag heute: Übrigens sind 175-Busfahrer die, die am meisten wegen irgendwelchem Kleinscheiß rumnölen … meistens an mich gerichtet, weil ich nicht punktgenau da stand, wo die es gern hätten oder nicht auf telepatischem Weg in Erfahrung bringe, dass bei zwei Bussen an einer Haltestelle anhalten mitten im Verkehr als Einsteigsmöglichkeit gilt. Mein Fehler.

Neuer Job – neue Stadt – neues Umfeld …

// September 28th, 2009 // 6 Comments » // Alltag, Amsterdam, Deutsche halt, Niederlande, kulturelle Kuriositaten

… und plötzlich muss man sich selber bespaßen.

So geschehen beispielsweise letzten Mittwoch - in die Schwimmhalle gehen.

Ich wollte mich mal sportif betätigen, also da hin und ich war kurz nach halb 7 da, das Schwimmerbecken macht Mittwochs erst 20 Uhr auf. Ich könnte mich bis dahin im Recreatifbereich selber bespaßen. Probieren wir das mal. Ganz so pralle ist das mit einem selber im Recreatifbereich nun auch wieder nicht. Nach 45 Minuten Selbstbespaßung bin ich dann wieder abgedampft.

Samstag war dann beispielsweise Food Night im Osten Amsterdams. Das ganz große Fressen praktisch. Wenn im Netz steht, aber 18 Uhr, bin ich natürlich 18 Uhr da und gugg dann allen erstmal beim Aufbauen zu.

Dieser genetisch bedingte Pünktlichkeitswahn.

Wenn im Internet aber steht, das Schwimmerbecken macht erst 20 Uhr auf, dann führt auch kein Weg vorher rein :-(

Tsk tsk tsk, diese Unstimmingkeiten aber auch immer. Hunger hab ich ab den angekündigten 18 Uhr, aber nix da, zum Schwimmen komm ich trotzdem nicht eher.

Mein eigentlich Punkt aber:

Selbstbespaßung ist noch sehr gewöhnungsbedürftig. Zumindestens für mich. Vor allem dann, wenn noch vor kurzem Freunde in greifbarer Anrufnähe waren, theoretisch auch das Schwesterherz, wenn man sich nicht um zwei Tage verpasst hätte und natürlich auch in Form als Pärchenkombo.

Sonntagsspaziergang – mit meiner Dreckwäsche

// September 20th, 2009 // No Comments » // Alltag, Amsterdam, Kleine Freuden, Niederlande

Wieder mal was aus der Rubrik „Öfters mal was Neues!” - wenn auch ungewollt.

Dieses Mal: Waschsalon finden. Ist mal gar nicht so einfach, denn wenn ich nach Wasserette oder Wassalon googele, kommen da gut und gern auch Autowaschanlagen bei den Treffern mit raus.

Oder auch sehr schön, Treffer à la hier kann ich meine Wäsche in die Reinigung geben. Bekomm ich dann alle meine T-Shirts separat mit Bügel und eingepackt zurück? Könnte teuer werden.

Da hatte ich mir mühselig ein paar Waschsalons zurecht gegoogelt, ohne zwei Stunden quer durch A’dam zu gurken, aber alle hatten zu :-( .

Nicht schön zuwas. Also bin ich wieder zurück, nachdem ich mit meiner Dreckwäsche eine Weile durch A’dam gegurkt bin und hab sie hier wieder abgestellt.

Morgen nochmal - hoffentlich machen dann nicht alle schon 17Uhr zu, wie der eine Waschsalon, der als einziger seine Öffnungszeiten an die Tür geheftet hatte. Ist ja auch  nicht wichtig zu wissen :P .