Archive for Alltag

Soeben geschehen bei der Post:

// March 8th, 2010 // No Comments » // Alltag, Deutsche halt, kulturelle Kuriositaten

Ich hatte meinen Brief für meine zukünftige Krankenkasse einzuwerfen, also hab ich auch gleich einen Stapel Briefe mit Ziel England und USA mitgenommen, die hier so rumlagen und wegmussten.

Ich also zur Postdame, angefangen, die Umschläge aus der Tasche zu holen, Lächeln aufgesetzt und meinte so, ich würde die gern verschicken.

4xUK und 1xUS

Ich gehe mal davon aus, dass mein wohl informiertes und kluges Leserpublikum sich denken kann, wo UK und wo US is, ne wah?

Die Postdame so: „Ukraine?”

Ich noch am Umschläge aus der Tasche ziehen, da hab ich das so schnell gar nicht mitgeschnitten.

Postdame: „Also die gehen in die Ukraine?”

Ich gugg.

Annett: „Nee, UK, das ist das Vereinigte Königreich, United Kingdom.”

Postdame: „Also in die Ukraine?”

Annett: „Großbritannien?”

Postdame: „Ukraine?”

Annett: „England?”

Postdame: „Ah! Da müssen Sie das nächste Mal Großbritannien drauf schreiben.”

Annett: „Das können die Engländer dann doch nicht lesen?! Ich dachte die zwei Buchstaben Codes sind dafür da? D für Deutschland zum Beispiel. Ich dachte, das kann mach durchaus machen?”*

Postdame: „Für Deutschland schreibt man GERMANIA.”

Postdame weiter: „US?” (Für maximale Entfaltung des Humorpotenzials bitte DEUTSCH lesen ;-))

Annett: „United States, Vereinigte Staaten?”

Postdame: „???”

Annett: „USA?”

Postdame: „???”

Annett: „Amerika?

Postdame: „Ah.”

Nur gut, dass sie sowas von Berufswegen auch GAR nicht wissen muss und sollte ;-) .

* Die Länderkennung tut jetzt nicht zwingend Not (vor allem, wenn man das Land eh nochmal drunter schreibt), aber ich fand das Gespräch trotzdem klasse. Und so ein UK drauf mehr oder weniger macht den Braten auch nicht mehr fett 8-) .

Hach * seufz * schwelg

// March 7th, 2010 // No Comments » // Alltag, Berlin, Deutschland, Neuigkeiten, Suchen und Finden

oder: Liebe auf den ersten Wohnungsblick.

Aber leider ist die Liebe bis jetzt noch unerwidert, aber man darf ja hoffen, denn die Hoffnung stirbt ja bekanntermaßen zuletzt.

Wir waren die letzte Woche vier Tage in Berlin, davon drei auf Wohnungsumhersuche.

Wir haben schätzungsweise 15 Wohnungen gesehen (kann auch eine oder zwei mehr gewesen sein), eine davon war die Wohnungsblicksliebe :D , eine andere mochten wir auch sehr, der Rest kann getrost abgehakt werden … nicht ganz so einfach in Berlin … aber wir geben nicht auf und düsen kommende Woche wieder hin und machen die nächsten 15 unsicher ;-) .

Wer mal Zeit und Muße hat, darf uns ruhig die Daumen drücken ;-) !

Bis dahin, gehabt euch wohl, die noch wohnsitzlose Annett

StraßenverkehrsHACKordnung in Amsterdam.

// January 20th, 2010 // 1 Comment » // Alltag, Amsterdam

Der Fahrradfahrer.

Fußgänger & ÖPNV.

…….

……

…..

….

..

.

Autofahrer.

War ja eigentlich nur eine Frage der Zeit …

// January 9th, 2010 // 2 Comments » // Alltag, Amsterdam, Sprache, kulturelle Kuriositaten

… bis mich ma einer ankackt, warum ich noch kein Niederländisch spreche, aber so unewartet, wie das heute passiert ist, damit hatte ich nicht ganz gerechnet.

Ich steh in der Schlange, ganz friedlich … da dreht sich eine kleine & alte Niederländerin um, erzählt mir was, ich lächle verlegen und meine, Sorry, ich spreche kein Niederländisch …

Bis heute kam immer zurück: „No problem at all!”

Heute gab’s einen unwirschen NL-Wortschwall und ich so, ahem, ich versteh’s nicht …

„Schimpf - schimpf - fuchtel - schimpf - wütend gugg - fuchtel - schimpf”

Von wegen anpassen … schon wahr, aber ich hätte ein Tourist sein können, jemanden besuchen können … und wenn sich so ein Niederländer in den Urlaub nach Bali begibt, wird der sicher auch kein Indonesisch lernen …

Ich mein, ich versteh schon meistens, was abgeht, aber außer Danke, Guten Morgen und dem Klassiker „Kekje in Bertje-Form :-) „ isses mit dem Sprechen halt noch nicht soweit.

Aber mich dünkt, ihr entging eventütel die Ironie der Szene: Mich auf NL vollkacken, warum ich kein NL spreche, geht eigentlich nach hinten los.

Ich weiß, bin nicht zu Besuch und auch kein Tourist, aber momentan muss ich mir wieder eine neue Bleibe suchen, daher muss der Sprachkurs noch einen Moment warten … aber ich komme gleich und bis dahin, Dank je wel & Tot ziens!

3 Mal studierte Mittellosigkeit auf der Rückbank.

// December 31st, 2009 // 2 Comments » // Alltag, Arbeit

So oder so ähnlich war es am Dienstag, als ich mit der Mitfahrgelegenheit Richtung Berlin aufbrach.

Im Mini-Van saßen unter anderem Judith, studierte Sängerin, Anna, angehende Übersetzerin, Annett, studierte Übersetzerin und momentan als PM tätig. Anna und ich erzählen so einen Schwung aus unserem Alltag, Judith aus ihrem. Vieles ähnelt sich: starke Tendenz zur Freiberuflichkeit, sehr viel Unsicherheit, kein Ansehen, ständiges Erklären, was man so macht und wieso man das eigentlich studieren muss oder kann und eher bescheidene Bezahlung. Am Ende meint Judith nur so, „interessant zu wissen, was man noch hätte studieren können, um dann damit auch kein Geld verdienen zu können.”

Wichtiger Hinweis zur Einreise in die Niederlande

// December 12th, 2009 // 1 Comment » // Alltag, Amsterdam, Neuigkeiten, Niederlande, Reiserei

Bei der Einreise ist unbedingt Schwarzbrot mit sich zu führen, sonst kann beim Überqueren der Landeskreise die Einfuhr untersagt werden.

Präferiert werden Kürbiskern und Walnussbrot. Im Zweifelsfall kann auch jedwedes andere deutsche Brot akzeptiert werden. Pumpernickel zählt jedoch nicht dazu, da dieses auch hier erworben werden kann. Einreise in die Niederlande und erfolgreiches Ankommen in Amstelveen/Amsterdam bei Nichterfüllung dieser Bedingung kann eine sofortige Verbannung von meiner Gästematratze bedeuten.

Bei weiteren Anfragen bezüglich Einreisebestimmungen und Aufenthaltsgenehmigungen auf meiner Gästematratze kann ich auch privat kontaktiert werden