Archive for Alltag

Nach ein paar gedrehten Testrunden stelle ich fest:

// July 30th, 2010 // No Comments » // Alltag, Arbeit, Berlin

ab Montag werde ich 2 meiner täglichen 24 Stunden mit Arbeitsweg zubringen.

Davon sind aber locker 1,5 Stunden auf dem Rad sitzend verbracht, womit ich gleichzeitig eine tägliche Dosis Sport abhaken kann.
Mit BVG würde sich das nicht so viel nehmen, also kann ich mich auch gleich sportiv betätigen.

Meine Thesen:

Bis zum Ende der Probezeit kann ich mir täglich locker eine neue Route aussuchen,
ohne einmal eine Strecke doppelt gefahren zu sein.

Mein Ortskenntnis von Berlin wird exorbitant steigen.

Bis zum Ende der Probezeit werde ich alle Autofahrer, die total liebend gern
auf dem Fahrradweg parken, persönlich kennen - trotz täglich wechselnder Routen ;-)

Mentoren begleiten junge Migranten

// July 15th, 2010 // 1 Comment » // Alltag, Berlin

= Integrationsprogramm des AWO e.V., bei dem ich ehrenamtlich mitmache.

Da ich ja selber schon das ein oder andere Mal Ausländer war (sowohl als Tourist wie auch ausgewandert), kenne ich das Gefühl sehr gut, irgendwo aufzuschlagen und keinen zu kennen und sich von Sprache, Kultur und einer neuen Umgebung “überrollen” zu lassen.

Zum Artikel geht’s hier: Tagesspiegel.

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Wann ist aus “Kaffee, bitte!” “Welcher denn?” geworden?

// June 29th, 2010 // 1 Comment » // Alltag, Berlin, Sprache, kulturelle Kuriositaten

Wir waren am WE zum 48 Stunden Neukölln-Fest und nach einer etwas eigenwilligen Aufführung im Körnerpark, hieß es dann erstmal “Einen Kaffee bitte!”.

Worauf die mir unerklärliche Frage folgte, “na welcher denn?”.

Na hoi, hab ich was verpasst? Ein Kaffee ist doch ein Kaffee, dacht’ ich immer, entweder klein oder groß, Tasse oder Kännchen aber welcher? Wenn ich was Anderes gewollt hätte, dann hätt ich das doch auch gesagt. Latte, Cappuccino oder Espresso. Oder trinkt einfach keiner mehr “einen Kaffee”? Fragen über Fragen!

Ich trink dann erstmal einen Kaffee und grübel da noch ein bisschen drüber nach. Wie immer, schwarz und ohne alles 8-) .

“Diskriminierung” auf dem Bürgeramt

// June 22nd, 2010 // 2 Comments » // Alltag, Berlin

Ich habe gestern meinen neuen Reisepass beantragt.

Ich sitze als vor der Sachbearbeiterin und reiche ihr meine Fotos und da meint sie so, hm, der Kopf sieht so groß aus, ob das Lesegerät dieses Foto akzeptiert?

  • Ich nur so, ich war bei einem Fotografen, der hat das mit einer Schablone oder Lineal abgemessen.

Hm, naja, das ist auch so ein bisschen Pi x Daumen.

  • Und mein Kopf ist nun mal groß, groß und rund.

Hm.

Lesegeräte. Lesegerät. Lesegerät.

Gut, Foto akzeptiert.

Also wirklich. Ich hab nun mal ein Vollmondgesicht, dafür kann ich einfach nix 8-) .

Spaß mit Wählscheibe

// June 19th, 2010 // 1 Comment » // Alltag, Berlin, kulturelle Kuriositaten

… vor allem dann, wenn man eine Hotline anruft und die freundliche Stimme bittet, bei Anliegen X Taste 2 zu drücken, bei Anliegen Y Taste 6 und bei Anliegen Z Taste 8, kann ich gern mal machen, funzt aber nicht. “Ihre Eingabe wurde nicht erkannt. Bitte drücken Sie erneut.” Nah, lieber nicht. Ich warte dann einfach so in der Warteschleife.

Anrufen verrry old school.

Zwiespältige linguistische Identität

// June 5th, 2010 // No Comments » // Alltag, Berlin, Sprache, kulturelle Kuriositaten

Deutsch - Englisch … German - English … Parlez-vous francais? … ¡Sí, señor! …. ahhh, dank je wel ….

Auch wenn man mittlerweile auf deutschen Boden haust und wohnt, heißt das irgendwie noch lange nicht, dass man damit auch Ordnung in den linguistischen Knoten im Kopf kriegt … jedenfalls fällt mir das manchmal schwer.

Ganz spannend auch, wenn man gerade sehr vertieft an der nächsten Übersetzung sitzt, hoch konzentriert bis in die Haarspitze, dann poltern ungewollt alle Wörter durcheinander … that’s na because halt weil …

Manchmal läßt man es mit Deutsch ganz bleiben: wenn man sich mit anderen internationalen Verpaarungen trifft, bei denen die Pärchensprache auch Englisch ist und ein Teil deutscher Muttersprachler, kann es vorkommen, dass wenn ich und besagter anderer deutscher Muttersprachler der Verpaarung allein zugegen sind,
wir gleich beim Englisch bleiben.

Nachdem das verwundert festgestellt wurde, kurze Frage, wieso denn eigentlich? Gute Frage, ist einfacher und weniger umständlich,
als den Kopf komplett auf Deutsch und dann wieder auf Englisch umzustellen, denn solange brauchen die anderen beiden zum Kaffee holen nun auch wieder nicht.