Voran mit “gutem” Beispiel!

// August 19th, 2010 // Alltag, Arbeit, Berlin

Gattung “Mann” unter sich. In der Mittagspause live erlebt. Leider. Auch in bunt und Farbe.

“Männer”gruppe 1 auf dem Weg zum Mittag:

O-Ton:

“Sex is like eating. You need it. This should be part of the German constitution.”

Man drehe sich um und la voilá wird klar, warum Typ so einen Spruch bringt.

Er und zwei andere … hmmm … also Männer sind’s nicht, so Anfang 20.

Ein Deutscher, zwei Englische Muttersprachler. Dass die sich für Sex in der Verfassung einsetzen überrascht nicht wirklich.

Noch so ein Kandidat, dem der Pimmel abfallen möge. Möglichst schmerzhaft, wenn möglich.

Da ja Geschlechtsverkehr konsitutionell eh noch nicht verankert ist, braucht er seinen kleinen Freund daher nur zum gelegentlichen Wasserlassen und für irritierende Blutanstauungen.

Davon kann man ihn ruhig erlösen. Vielleicht bleibt dann mehr Blut für Gehirn übrig und er schwafelt nicht mehr so grenzdebilen Blödsinn.

Die Hoffnung stirbt ja bekanntermaßen zuletzt.

Männergruppe 2 in der Kantine: alle 4 Prachtexemplare der Gattung Wohlstandsgesäß und Weisheit mit Löffeln gefressen.

Wieder ein O-Ton

“Sie [Putzfrau] muss putzen mögen. Ich will eine ordentliche Wohnung haben. Das ist mir wichtig.”

Zum Thema Putzen richteten sich dann die Fragen an denjenigen, der anscheinend mit 1w und 1m in einer WG wohnt.

Natürlich wird sich über die fehlenden Putzfrau-Aktivitäten der weiblichen WG-Besatzung aufgeregt (ist ja genetisch und konstituionell so verankert, Frau hat Putzen zu mögen.) Und auch hier wieder ein schöner O-Ton:

“[...] eine richtige Schlampe ist das wohl!”

*Gelächter*

Da weiß ich gleich gar nich, wo ich ansetzen soll. Soviel Dummheit erschreckt manchmal einfach.

Wenn der werte Herr der Schöpfung ein verdrecktes Schwein ist, ist das Okay. Aber bei Frauen? Ach ja, dafür hat man ja dann die Putzfrau, die putzen so sehr mag.

Nicht des Geldes wegen. Wieso auch. Mögen muss sie ihre Tätigkeit.

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