Neuer Job – neue Stadt – neues Umfeld …
// September 28th, 2009 // 6 Comments » // Alltag, Amsterdam, Deutsche halt, Niederlande, kulturelle Kuriositaten
… und plötzlich muss man sich selber bespaßen.
So geschehen beispielsweise letzten Mittwoch - in die Schwimmhalle gehen.
Ich wollte mich mal sportif betätigen, also da hin und ich war kurz nach halb 7 da, das Schwimmerbecken macht Mittwochs erst 20 Uhr auf. Ich könnte mich bis dahin im Recreatifbereich selber bespaßen. Probieren wir das mal. Ganz so pralle ist das mit einem selber im Recreatifbereich nun auch wieder nicht. Nach 45 Minuten Selbstbespaßung bin ich dann wieder abgedampft.
Samstag war dann beispielsweise Food Night im Osten Amsterdams. Das ganz große Fressen praktisch. Wenn im Netz steht, aber 18 Uhr, bin ich natürlich 18 Uhr da und gugg dann allen erstmal beim Aufbauen zu.
Dieser genetisch bedingte Pünktlichkeitswahn.
Wenn im Internet aber steht, das Schwimmerbecken macht erst 20 Uhr auf, dann führt auch kein Weg vorher rein
Tsk tsk tsk, diese Unstimmingkeiten aber auch immer. Hunger hab ich ab den angekündigten 18 Uhr, aber nix da, zum Schwimmen komm ich trotzdem nicht eher.
Mein eigentlich Punkt aber:
Selbstbespaßung ist noch sehr gewöhnungsbedürftig. Zumindestens für mich. Vor allem dann, wenn noch vor kurzem Freunde in greifbarer Anrufnähe waren, theoretisch auch das Schwesterherz, wenn man sich nicht um zwei Tage verpasst hätte und natürlich auch in Form als Pärchenkombo.
