Archive for September, 2009

Neuer Job – neue Stadt – neues Umfeld …

// September 28th, 2009 // 6 Comments » // Alltag, Amsterdam, Deutsche halt, Niederlande, kulturelle Kuriositaten

… und plötzlich muss man sich selber bespaßen.

So geschehen beispielsweise letzten Mittwoch - in die Schwimmhalle gehen.

Ich wollte mich mal sportif betätigen, also da hin und ich war kurz nach halb 7 da, das Schwimmerbecken macht Mittwochs erst 20 Uhr auf. Ich könnte mich bis dahin im Recreatifbereich selber bespaßen. Probieren wir das mal. Ganz so pralle ist das mit einem selber im Recreatifbereich nun auch wieder nicht. Nach 45 Minuten Selbstbespaßung bin ich dann wieder abgedampft.

Samstag war dann beispielsweise Food Night im Osten Amsterdams. Das ganz große Fressen praktisch. Wenn im Netz steht, aber 18 Uhr, bin ich natürlich 18 Uhr da und gugg dann allen erstmal beim Aufbauen zu.

Dieser genetisch bedingte Pünktlichkeitswahn.

Wenn im Internet aber steht, das Schwimmerbecken macht erst 20 Uhr auf, dann führt auch kein Weg vorher rein :-(

Tsk tsk tsk, diese Unstimmingkeiten aber auch immer. Hunger hab ich ab den angekündigten 18 Uhr, aber nix da, zum Schwimmen komm ich trotzdem nicht eher.

Mein eigentlich Punkt aber:

Selbstbespaßung ist noch sehr gewöhnungsbedürftig. Zumindestens für mich. Vor allem dann, wenn noch vor kurzem Freunde in greifbarer Anrufnähe waren, theoretisch auch das Schwesterherz, wenn man sich nicht um zwei Tage verpasst hätte und natürlich auch in Form als Pärchenkombo.

Mal eine philosophische Frage:

// September 27th, 2009 // 3 Comments » // Uncategorized

Wieso hören allgemeinhin nur Menschen, die alle Ab- und Unarten von Techno ihren Musikgeschmack nennen, diese Musik dann aber auch so laut, dass man dem nicht entkommen kann?

Auto. Wohnung. Strasse. ÖPNV. Handy. Etc.

Schon mal jemanden begegnet, der auf seinem supermegacoolen Handy den gesamten Bus oder Bahnhof, sagen wir mal, mit Bright Eyes oder Audioslave erfreut hat?

Nee, “How much is the fish?” gibt’s da nämlich nur.

Armer Kollege

// September 26th, 2009 // 1 Comment » // Online, Sprache

Übersetzer brach während Gaddafi-Rede zusammen:

Hier lang bitte.

Wenigstens hat der Artikelschreiber auch mal die eigentlich korrekte Berufsbezeichnung verwendet. Dolmetscher war das und nicht der Übersetze. Tsk tsk tsk.

Sonntagsspaziergang – mit meiner Dreckwäsche

// September 20th, 2009 // No Comments » // Alltag, Amsterdam, Kleine Freuden, Niederlande

Wieder mal was aus der Rubrik „Öfters mal was Neues!” - wenn auch ungewollt.

Dieses Mal: Waschsalon finden. Ist mal gar nicht so einfach, denn wenn ich nach Wasserette oder Wassalon googele, kommen da gut und gern auch Autowaschanlagen bei den Treffern mit raus.

Oder auch sehr schön, Treffer à la hier kann ich meine Wäsche in die Reinigung geben. Bekomm ich dann alle meine T-Shirts separat mit Bügel und eingepackt zurück? Könnte teuer werden.

Da hatte ich mir mühselig ein paar Waschsalons zurecht gegoogelt, ohne zwei Stunden quer durch A’dam zu gurken, aber alle hatten zu :-( .

Nicht schön zuwas. Also bin ich wieder zurück, nachdem ich mit meiner Dreckwäsche eine Weile durch A’dam gegurkt bin und hab sie hier wieder abgestellt.

Morgen nochmal - hoffentlich machen dann nicht alle schon 17Uhr zu, wie der eine Waschsalon, der als einziger seine Öffnungszeiten an die Tür geheftet hatte. Ist ja auch  nicht wichtig zu wissen :P .

Also wirklich.

// September 19th, 2009 // 4 Comments » // Alltag, Amsterdam, Arbeit, Niederlande

Ich weiß gar nicht, was vorgestern und gestern los war, aber es schien aus Prinzip keiner meinen Namen richtig schreiben zu können oder wollen. Folgende Varianten hatte ich schon:

AnnettE

AnneT

Anne

Mal sehen, was da noch so kommt … vor allem der AnnettE-Kandidat peilte gleich gar nix. Ich hab drei sich steigernde Hinweise im E-Mail-Verkehr einfliessen lassen und zwar beim E-Mail-Ende, wenn üblicherweise der Name geschrieben wird:

(1)   ANNETT

(2)   Annett no „e” at the end

(3)   Btw, Annett - still without the “e” at the end

Und dann hatte er es auch endlich mitgeschnitten. Tsk Tsk Tsk. Nennt mich kleinlich, aber einen Namen darf man ruhig mal richtig schreiben, zumal er weder super außergewöhnlich ist, noch ein Problem für die englische Tastatur darstellt. Also wirklich.

Kurze Klärung

// September 18th, 2009 // 3 Comments » // Alltag, Amsterdam, Kleine Freuden, Niederlande

Ich werfe ja mittlerweile hoch, gekonnt und weitreichend mit Städtenamen um mich und wollte nur mal kurz erklärt haben wie die sich zu potenziellen deutschen Pendants verhalten:

Klar: Amsterdam = Leipzig

Dann hätten wir da noch Amstelveen = gut mit M’berg zu vergleichen.

Beide liegen im Süden der jeweiligen größeren Stadte und Amstelveen kommt auch schick als A’veen abgekürzt daher - ganz so wie das schöne M’berg :P

Und dann noch schließlich Ouderkerk aan de Amstel. Das könnte man eventütel mit Gaschwitz vergleichen.

Alle drei Vergleiche passen auch nicht ganz unschlecht bezüglich der Entfernungen.

Arbeiten und leben tue ich in Ouderkerk.

Das letzte Oktober-WE ziehe ich dann in meine neue Unterkunft in Nord-A’veen und Süd-A’dam - genau dazwischen.