Ein weiteres Kapitel aus:

// August 16th, 2008 // Alltag, Neuseeland, kulturelle Kuriositaten

Ich und die neuseeländische Staatsgewalt.

Ich komme nach Arbeit nach Hause, viel mehr vom Training, zu dem man mich geschickt hatte … dubdidubdidu … Wochenende is hier … gugg mal in den Briefkasten, vielleicht gibbet ja mal was Neues … dubdidubdidu tralalala … (war praktisch in guter Laune, kommt hier auch nicht allzu häufig vor - hier hat es die letzten Wochen wahrhaftig ununterbrochen geregnet und dieses WE hat sich die Sonne endlich mal blicken lassen) … Ich greif in den Briefkasten und hol den Brief vom Ministery of Justice raus … kein dubdidubdidu und tralalala mehr … Ich denk mir so Scheisse, das Knöllchen haste doch gleich bezahlt! Ich kann’s beweisen! Was wollen die vom mir? Da ich nicht allein im Fahrstuhl stand, hab ich mich nicht getraut den Brief gleich aufzumachen, dann sieht der Nachbar, dass mir das Ministery of Justice geschrieben hat … wär ja voll peinlich … in die Wohnung reingerannt, Brief aufgerissen, Mitteilung, dass ich keine Vorstrafen hab und auch sonst wo nicht registriert bin. Hä? Bitte was? Panik ebbt ab und dann macht es endlich *klick* Wenn man hier einen Arbeitsvertrag unterschreibt, muss man in der Regel auch unterschreiben, dass der zukünftige Arbeitgeber quasi das Führungszeugnis einsehen darf … und ich hab natürlich angekreuzt, dass wenn das einer macht, will ich informiert werden. Und das haben die hiermit getan und mich damit voll in Panik versetzt. Panik vorbei. Wochenende hier … weiter im Text dubdidubdidu tralalala dubdidubdidu tralalala dubdidubdidu tralalala …

Und dann durfte ich heute noch den neuseeländischen Geschäftssinn bewundern: 1. bis 4. Staffel von Alias in der Box 210 NZ $, kauf ich jede Staffel einzeln 150 NZ$.

Ohne Worte.

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