Hong Kong

// February 6th, 2008 // Hong Kong, kulturelle Kuriositaten

Kaum angekommen und nun schon fast wieder vorbei.

Morgen geht es zur naechsten Sonderverwaltungszone und von dort gleich ins Flugzeug, welches uns nach Bangkok bringt.


Hong Kong hatte in dem Moment mein Herz erobert, als ich das hier sah:


Spucken ist gegen das Gesetz!

Ich muss gestehen, ich bin froh, China endlich hinter mir gelassen zu haben, obwohl es definitv ein Erfahrung wert war und beim naechsten Mal, belege ich vorher ein Semester Sinologie, um mich mental auf das Ganze vorbereiten zu koennen.

Hong Kong dagegen ist entspannt. Einfach. Sehr westlich (irgendeiner nuschelt immer “British influence” in mein Ohr 8-) ). Kompakt. Ueberschaubar.

Ausserdem merken wir, dass wir hosteltechnisch bislang in China sehr verwoehnt wurden. Hong Kong ist teurer (eine Uebernachtung und einmal satt essen sprengen Tagesbudget) und hat so ein bisschen Platzproblem. Desderweschen wird alles in die Hoehe gebaut und man kriegt einen Krampf im Nacken vom Nach-oben-starren, um alle Zeichen und Schilder lesen zu koennen. Kann ja sein, dass man an DEM Massage-Erlebnis seines Lebens vorbeirennt ;-) . Oder ‘ner gescheiten Tasse Kaffee :P .

Und natuerlich, die Sache mit der Sprache. Ich krieg wieder ein “British influence” zugenuschelt und freue mich wie ein Hortkind, verstanden zu werden und mich verstaendlich zu machen.

In China lief das grundsaetzlich so ab: Wir moechten verstanden werden, keiner versteht uns. Taxifahrer, freundliche Dame im Informationsstand. Wir moechten nicht verstanden werden, hauptsaechlich weil ich wieder was zu Meckern und/oder Schimpfen hab (Innere Ruhe und Zen Meister lassen noch auf sich warten), dann ist garantiert jemand in der Naehe, der Englisch versteht. Meist im Hostel, Mitreisende oder Rezeptionisten.

Und da ist auch schon das “Problem” mit Englisch als lingua franca; man kann nicht umhin zu erwarten, mit Englisch weiterzukommen (was in China praktisch nicht funktioniert), aber gleichzeitig bietet diese Sprache keinerlei Rueckzugmoeglichkeit (daher Schimpftirade zum Dampf ablassen IMMER auf Deutsch); kein subtiles Laestern und Rumnoergeln moeglich :-( . Dabei laester und noergel ich doch so gern :P .

In Hong Kong haben wir uns hauptsaechlich als “Voll-Blut-Touristen” verdient gemacht:

Den Victoria Peak mit der aeltesten StraBa in Hong Kong hochgefahren, die wolkige Aussicht genossen, ein bisschen gefroren, aber nicht so sehr wie in China.

Mit der laengste Rolltreppe der Welt hochgefahren.

Mit der Faehre geschippert.

Licht- und Musikshow an der Avenue der Stars genossen (die asiatische Variante des Hollywood’s Walk of Fame).

Uns SoHo angeschaut und gar koestlichst garniert (ich glaub, “food orgasm” trifft es an der Stelle ganz gut ;-) ): White chocolate cheesecake with fresh raspberries. Ohne Worte, nur ein bisschen “Hmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm!”

Um den Western Market sind wir umhergeschlichen und eine deutsche Baeckerei gefunden.

Mit ein Mal Uebernachten und ein Mal sattessen (am 3. Tag in Hong Kong, ansonsten nur kleine Snacks) Tagesbudget gesprengt.

Auf Nachtmaerkten umhergeschnarcht und nicht feilschen koennen! :-o
Morgen noch ‘ne kurze Ladung Macau und dann w wie weg.

                            

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6 Responses to “Hong Kong”

  1. Berit says:

    :-O White chocolate cheesecake with fresh raspberries.

    Damit hast du mich überzeugt! Ach ja, das hört sich doch schonma sehr schön an. Von hier gibt es nich sooo viel neues. Hab mich mit Basti in ggseitigen Einvernehmen getrennt, weil er seine Jetausbildung in den USA macht und das Ganze etwas sinnlos geworden wäre. Others than that hab ich Notenverbesserung Bila gemacht und kann jetzt mit ner 2,3 rumprollen 8-) Hier is übrigens aaaaaaaaaaallerschönster Sonnenscheind von dem man sich die Nase kitzeln lassen kann. Oder sich von der LE Freakshow anmachen lassen kann. Britta und ich saßen im Park so schön auf einer Bank am See, kommt son Typ und fragt warum wir auf den See gucken, da sind doch noch nichma Enten drin. Ja gut, abgesehen von den ungefähr 20 Stück am anderen Ufer hat er da sicherlich recht…naja er hat uns dann noch nen schönen Tag gewünscht und wir sollen die Sonne genießen und ein kleines Nickerchen im Park machen wie er. Angesichts von 4 Grad plus lässt sich das aber sicherlich auch nur managen wenn man genuaso besoffen is wie er :-D

  2. susi says:

    hey big haslpubs
    du wirst s kaum glauben…wie ein wunder…a bver i hab noc geschafft de technik zu besiegn
    wenn the evelish noch im studi is
    gh mal über den auf ein seite
    hab fotos vom fasching vom we drin
    un von damals

  3. Mutti says:

    Hallo ihr 2,
    es ist schön Eure Reise mit verfolgen zu können. Ich freue mich mit Euch, wie ihr Euren Traum verwiklicht. Noch viele schöne und nun auch warme Tage in der Ferne.
    Viele liebe Grüße von uns 2 aus M-berg.
    Susann + Mutti

  4. Mühli says:

    Liebes Schlenkerchen,

    was ihr alles erleben könnt!!! Das ist der Wahnsinn und Hong Kong ist ja riesig - Echt der Wahnsinn!!!
    Sag mal, was ist eigentlich der nächste Stop bei euch? Kommt dann Thailand? Wünsche euch noch eine schöne Zeit und geruhsame Nächte in dem “gemütlichen” Zimmer :)
    Viele Grüßlis aus LE!

    PS: Hier gibts nichts Neues … Plane momentan die grüne Besetzung des Balkons … :)
    PPS: Gibt es in China eigentlich auch so schöne Gärten/Parks wie in Japan?

  5. annett says:

    Hei ho Muehlimaus,

    Der naechste Stopp ist Thailand, aber nur noch bis Morgen, denn dann geht es ueber die Thai-Laos Friendship-Bridge nach Vientiane (Laos).

    zum PPS.: War noch nie in Japan, keine Ahnung und im schlimmsten Winter seit 50 Jahren gugg ich jetzt nicht so nach den Parks, vor allem, weil die eher spaerlich begruent sind ;-) .

    @ Berit: Wusst ich doch, dass du als Back- & Kuechenfee mit Kuchen fuer ein Land zu bestechen bist 8-) !

    @Mum: Danke :-D Zur Abwechslung fuehlt sich das Ganze auch ein bisschen nach Urlaub und nicht nach Stresshetzen wie in China an.

  6. Berit says:

    Mist, durchschaut ;-) Haben den einen Tag mit 2 Freundinnen auch wieder über die britische Dessertkunst geschwärmt und von den Cookies dort. Um nochma Colm zum Thema Scones zu zitieren

    student: “Is it like Sex?”
    Colm: “It’s different”

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