Kriegspfad und Friedensangebote

// January 29th, 2008 // China, kulinarische Kuriositaeten

oder: Ich und die chinesische Kueche - ein sehr zwiespaeltiges Verhaeltnis.

  

Vom kulnarischen Hochgenuess bis zur Schmerzgrenze des guten Geschmacks - bisher wurde meine Geschmacksnerven in jede Richtung ausgereizt.

Von undefinierbar, wackelig, wabbelig bishin zu halblebendig bishin zu lecker, interessant und das Risiko wert 8-) .

Sehr experimentierfreudig zeigten wir uns, als wir in ein Restaurant einkehrten, das keine englische Speisekarte hatte, aber dafuer Bilder. “Diced chicken with peanuts” erkennt man mittlerweile immer und dann wird wild auf das gezeigt, was laut Bild fuer den westeuropaeischen Gaumen geniessbar aussieht. Und bis jetzt erwies sich das fast immer als echter Gluecksgriff - puh, Schwein gehabt ;-) .

(Entsprechende Bilder der Speisen bzw. Speisekarten folgen auf Adams Flickr-Seite - konnte den Apparat vor Schuettelanfaellen nicht stillhalten :P .)

  

In das Nachtleben sind wir auch schon eingetaucht und einer dieser Abstecher fuehrte uns in eine kleine Kneipe mit Live-Musik, die wir und die beiden anderen Gaeste genossen und aufmerksam verfolgten (oder den Bildschirm hinter der Band, wo man tonlos dem Geschehen von “Ratatouille” folgen konnte).

Wir gammelten auf Haengestuehlen, schluerften einen “Cubre libre” bzw. einen “Blue Lagnoon” und lauschten “Best of Chinese Hits” :-)
   

Auf in die naechste Bar.

Wieder live Musik. Dieses Mal zwei deutsche Studenten angequatscht, ob man sich nicht zu uns gesellen moechte - gesagt, getan. Es dauerte nicht lange, als wir wiederum von einer Gruppe Chinesen zum Mittrinken an ihren Tisch eingeladen wurden und halblallend die Englischvokabeln rausgekramt wurden. Sehr schoen, Chinesen vertragen einfach keinen Alkohol, probieren es aber immer wieder und wollen einen zwischendurch noch unter den Tisch trinken :-) .

Heute wiederum haben wir uns an den Fressstaenden auf der Strasse probiert und wurden bis jetzt noch kein einziges Mal enttaeuscht, denn mittlerweile wissen wir, wie ein geschlachtetes Schafsgesicht aussieht und laufen da ganz gazellenartig drumherum ;-) .

Auf der Touri-To-Do-List koennen wir jetzt die Terra Cotta Army abhaken und begeben uns per NachtZUG (von Bussen haben wir erstmal die Schnauze voll, zumal wir gestern mit einem fast in die Leitplanke gebrettert waeren) nach Peking, um das naechste Haekchen hinter “Great Wall of China” machen zu koennen, die man uebrigens NICHT vom Weltall aus mit blossem Auge sieht. So, kluggeschissen hab ich fuer heute auch noch - Haekchen.

Und bevor noch einer zurueckkackt (ein Hoch auf die Faekalsprache 8-) ), natuerlich noch einen Link, der das Gegenteil behauptet.

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2 Responses to “Kriegspfad und Friedensangebote”

  1. susi says:

    machst du hinter jedes mal klugscheißern n häckchn?

    da hast de bestimmt schon n haknarm;-))

    der schalk sagt warm anziehn da die mutti in ihr durchkommt un sie nich will dass ihr schnupft…du weißt ja wie wehleidig männer mit schnupfen sind…also wir wollen nur dein bestes…

    hat sich die portemonnaieverliererei so richtig gelohnt?mit papieren un allem was beim schlenkergen so dazugehören müsste?
    hast du kontaktlinsen mit oder musst du jetz erahnen ob vor dir adam oder viellei doch n andrer steht?

    ach so…bei uns im bad auf toi is o blos kalt wenn mutti nach ihren stundenlangen badewannensaisons erstma lüften muss…

    isabel hat ihre prüfung bestanden…jezt kann sie sich drinen schränken widemen

    haha die mutti fängt grad übel an mit niesen…da wird so wo zuerst krank…wie der lustig zufall sein kann

    so mein one and only haslpubs…dickes drückerli für dir:-)))

  2. annett says:

    Portemonee war einmal Tagesbudget und Fuehrerschein drin und den Rest hatte er im Brustbeutel, also nochmal ein bisschen Glueck gehabt und ja, Kontaktlinsen dabei, aber dennoch veraergert; mir ist die Brille schon so oft von der Nase geflogen und noch NIE zerbrochen :-(

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